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MORROW Cosmetics

Ob in den sozialen Medien, in der Werbung oder aber vom Hersteller selbst liest und hört man viel in der Hautpflege über oxidativen Stress, freien Radikalen und Antioxidantien. Doch was heißen diese Wörter eigentlich und was genau haben Sie mit unserer Haut zu tun?

Das alles möchten wir euch heute kurz erklären.

Was ist eigentlich oxidativer Stress?

Man spricht von oxidativem Stress, wenn es zu einer Ungleichheit zwischen freien Radikalen und Radikalfängern im Stoffwechsel kommt.

Doch was sind eigentlich Radikale?
Freie Radikale sind ganz natürlich und werden sogar vom eignen Körper als Stoffwechselprodukt produziert. Sie schützen unsere Haut vor Viren und Krankheitserregern, indem sie diese angreifen. So ist es normal, oxidativen Stress – im geregelten Maße – in unserem Organismus anzufinden.
Freie Radikale sind Sauerstoff-Moleküle, denen ein Elektron fehlt. Die unvollständigen, „aggressiven“ Sauerstoff-Moleküle sind nun auf der Suche nach einem Elektron. Sie schädigen dabei den anderen Molekülen, indem sie ihnen ein Elektron entreißen. Das angegriffene Molekül wird nun selbst zum aggressiven freien Radikal und sucht sich ein neues Opfer, um seine Elektronenlücke schließen zu können. So schädigen sie Proteine, Enzyme und Zellmembranen und greifen die eigenen Körperbausteine an. Diese Kettenreaktion kann überhandnehmen und so gesunde Zellen töten.

Greifen besonders viele freie Radikale den eigenen Körper an, spricht man von oxidativem Stress. Dieser kann zur Schwächung des Immunsystems führen und gegebenenfalls sogar Krankheiten hervorrufen.

Wie entsteht oxidativer Stress?

Leider sind die Ursachen von oxidativem Stress so allgegenwärtig, dass wir Ihnen nicht entkommen können. Beispielsweise wirken sich die in der Luft befindlichen Schadstoffe schon auf unsere Haut aus. Dazu zählen UV-Strahlen, Abgase, Feinstaub, Pestizide, Ozon und sogar Zigarettenrauch.
Auch Erkrankungen wie Infektionen, Allergien, Verletzungen oder sogar Operationen können oxidativen Stress verursachen. Diesen Faktoren sind wir leider ausgesetzt und können persönlich nichts dagegen tun. Anders sieht es bei unserem Lebensstil aus. Die falsche Ernährung, viel Alkohol, Rauchen, körperlicher & psychischer Stress, Schlafmangel und sogar Sport können zu oxidativem Stress führen (nicht umsonst existiert der Begriff „Raucherhaut“). Dieser Lebensstil sorgt dafür, dass die Produktion von freien Radikalen beschleunigt wird, da der Körper die Schadstoffe auf der Haut neutralisieren will. So kann sowohl die äußere Schutzbarriere als auch die unteren Hautschichten angegriffen werden.

Was machen die Antioxidantien?

Antioxidantien, auch Radikalfänger genannt, sind die Gegenspieler der freien Radikalen. Sie trennen sich von ihrer eigenen Struktur und geben freiwillig ihre Elektronen an die freien Radikale ab. Sie sind so aufgebaut, dass sie als erstes von den freien Radikalen angegriffen werden.
Der Unterschied: Radikalfänger behalten ihre Struktur bei und werden nach Abgabe ihrer Elektronen nicht zu freien Radikalen. So wird der oxidative Stress gestoppt.

 Was sind die Folgen von oxidativem Stress?

Die Forschungen bezüglich der Langzeitfolgen sind noch nicht beendet, jedoch wurde bereits festgestellt, dass oxidativer Stress sich auf unsere Gesundheit auswirkt. Unsere Abwehrmechanismen sind zusätzlich belastet und können unsere Haut nicht ausreichend vor Viren und Krankheitserregern schützen.
Oxidativer Stress führt ebenfalls zu einer frühzeitigen Hautalterung und Falten, da Radikale unsere Zellen angreifen und von innen zerstören können. Nicht nur die Membran unserer gesunden Zellen werden angegriffen, sondern auch Proteine und Lipide, die zur Schutzfunktion unserer Haut beitragen.

Wann kann man oxidativen Stress vorbeugen?

Der Körper besitzt zwar eigene Antioxidantien, jedoch viel zu wenig. Schlussfolgernd müssen wir Antioxidantien (wie beispielsweise Vitamin C und E) primär durch die Nahrung aufnehmen. Das ist in frischem Gemüse oder Obst reichlich zu finden.

Natürlich kann man Antioxidantien auch äußerlich auftragen. In der Kosmetik findet man viele Antioxidantien in ätherischen Ölen, Vitaminen und Pflanzenölen wieder. Der Vorteil: sie werden genau dort aufgetragen, wo sie benötigt werden.

Was können Sie also konkret tun, um oxidativen Stress vorzubeugen?

  • Strapazieren Sie Ihre Haut nicht durch zu viel Sport
  • Benutzen Sie Naturkosmetik mit ätherischen Ölen und einem hohen Vitamingehalt
  • Essen sie viel Obst und Gemüse (am besten roh)
  • Rauchen Sie nicht und trinken Sie keinen Alkohol
  • Schützen Sie sich vor der Sonne und achten Sie darauf, dass Sie keinen Sonnenbrand bekommen.

Fazit: Machen Sie sich also nicht zu viel Stress um oxidativen Stress 😉
Bei gesunder Ernährung, der Verwendung von Naturkosmetik und einer angemessenen Körperbewegung, können Sie schon gezielt und einfach oxidativem Stress vorbeugen!
Wir empfehlen unsere Tagescreme – FACE Day Cream – zum täglichen Schutz gegen schädliche Umwelteinflüsse.

 

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