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MORROW Cosmetics

Die Haut ist das größte Sinnesorgan unseres Körpers. Sie schützt uns nicht nur vor Kälte und Wärme, sondern auch vor schädlichen Umwelteinflüssen, Krankheiten und vielen weiteren Faktoren.
Haut ist nicht gleich Haut. Es gibt verschiedene Hauttypen, die unterschiedliche Pflegebedürfnisse aufweisen. Der Hauttyp wird entweder genetisch vererbt, oder durch innere und äußere Faktoren beeinflusst. Äußeren Faktoren sind hierbei beispielsweise Luftverschmutzung und Klima und sogar die Seife. Zu den inneren Faktoren gehören Stress, Medikamente (auch Pille), Menstruation und die körpereigene Talg- und Schweißproduktion.

Normale Haut

Als normale Haut, oder auch Eudermie, bezeichnet man ein ausgeglichenes Hautbild. Dies zeichnet sich durch eine zarte Haut, gute Durchblutung, kleine Poren und einer rosigen Farbe aus.
Da Talg- und Feuchtigkeitshaushalt ausgeglichen sind, zeigt die Haut weder fettige noch trockene Hautstellen auf.
Eine normale Haut reagiert nicht empfindlich, spannt nicht und ist einfach zu pflegen und zu reinigen.

Am meisten ist der Hauttyp bei Kindern und Personen zwischen 18 und 35 Jahren zu finden.

Trockene Haut

Trockene Haut zeichnet sich durch raue Stellen, Rötungen und schuppige Haut aus. Die Haut produziert nicht genug Talg (Fett) und es können sich vermehrt Risse und Linien auf der Hautoberfläche bilden, durch die Feuchtigkeit verloren geht und Schadstoffe eindringen können.

Der Haut fehlt es an Lipiden/natürlichen Feuchthaltefaktoren, wie beispielsweise Aminosäuren, Urea und Milchsäure. Im Normalfall binden sie die Feuchtigkeit und sorgen dafür, dass kein Feuchtigkeitsverlust auftritt. Ein weiterer Grund für trockene Haut ist eine nicht auszureichende Hautschutzbarriere. Auch hier ist der Mangel an Lipiden, wie Cholesterin, Fettsäuren und Ceramiden Schuld, dass Schmutzpartikeln in die Haut eindringen können.

Ab einem Alter von 35 Jahren, tritt vermehrt dieser Hauttyp auf und kann sich mit steigendem Alter verstärken.

Trockene Haut benötigt viel Pflege und sollte oft eingecremt werden. Geschieht dies nicht, kann dies zu häufigem Juckreiz oder matter, fahler Haut führen. Die am häufigsten betroffenen Stellen sind Hände, Füße, Ellbogen und Knie.

Frauen sind von trockener Haut öfters betroffen als Männer.

Fettige Haut

Bei einem glänzenden, großporigen und öligen Hautbild spricht man von fettiger, bzw. unreiner Haut.

Der Hauttyp kann sowohl erblich bedingt als auch durch Krankheiten, Hormonumstellung, Stress, Medikamente und Make-up beeinflusst werden. Fettige Haut zeichnet sich durch Mitesser und/oder Akne aus. Im Gegensatz zu trockener Haut wird hier zu viel Talg (Fett) produziert. Der medizinische Fachbegriff lautet Seborrhö.

Fettige Haut beansprucht viel Pflege. Ölhaltige Produkte sollten vermieden werden. Stattdessen ist ein Peeling, welches die Poren sanft reinigt, zu bevorzugen.

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen tritt das Hautbild am häufigsten auf. Später kann dieses in Mischhaut übergehen.

Mischhaut

Wie der Name schon sagt, vereinigt Mischhaut die Eigenschaften trockener und fettiger Haut. Vor allem die der sogenannten T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) ist betroffen.

In den meisten Fällen befinden sich die unreinen Hautpartien auf Stirn, Nase, Kinn Brust und Rücken. Die Wangen und Augenlider weisen im Gegenzug trockene und juckende Stellen auf.

Empfindliche Haut

Empfindliche Haut reagiert auf äußere und innere Reize sehr sensibel. Rötungen, Irritationen, Flecken und Trockenheit spiegeln sich auf dem Hautbild wider.

Stress, Umweltverschmutzung und Sonne können die Haut reizen und die Hautbarriere angreifen. Milde und natürliche Pflegeprodukte können die Haut beruhigen und die Hautschutzbarriere bei ihrer natürlichen Funktion unterstützen.

Die Haut wird als Spiegelbild der Seele bezeichnet. Leider vernachlässigen wir unser größtes Organ oft, was zu Spannungen und Irritationen führen kann. Deshalb sollte man eine unkomplizierte Pflegeroutine in seinen Alltag integrieren.

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